Sibylle Wulff

Sibylle Wulff

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Im Jahr 2015 jährt sich der Geburtstag des Husumer Organisten und Komponisten Nicolaus Bruhns zum 350. Mal. 

Schon zu Lebzeiten hatte sich Nicolaus Bruhns (1665-1697), der von 1689 bis zu seinem frühen Tode Organist an der Husumer Stadtkirche war, als exzentrischer Orgelvirtuose einen Namen gemacht. Bis heute ist vor allem sein Orgelwerk bekannt, obwohl Bruhns in Husum auch als Komponist frühbarocker geistlicher Kantaten in Erscheinung trat, die auch das Kantatenschaffen des jungen Johann Sebastian Bach beeinflussten. 

Im Jahr 2015 jährt sich der Geburtstag des Husumer Organisten und Komponisten Nicolaus Bruhns zum 350. Mal. 

Schon zu Lebzeiten hatte sich Nicolaus Bruhns (1665-1697), der von 1689 bis zu seinem frühen Tode Organist an der Husumer Stadtkirche war, als exzentrischer Orgelvirtuose einen Namen gemacht. Bis heute ist vor allem sein Orgelwerk bekannt, obwohl Bruhns in Husum auch als Komponist frühbarocker geistlicher Kantaten in Erscheinung trat, die auch das Kantatenschaffen des jungen Johann Sebastian Bach beeinflussten. 

"Ein einzigartiges genreübergreifendes Konzertprojekt des Leipziger ensemble avelarte mit Leipziger und Berliner Barock­musikern und dem Schauspieler und Synchronsprecher Peter Reinhardt verbindet Musik, bildende Kunst und das gesprochene Wort und verspricht ein intensives und emotional packendes Konzerterlebnis."

Dieterich Buxtehude

MEMBRA JESU NOSTRI (BuxWV75)

 

Als der Lübecker Dieterich Buxtehude (1637-­1707) 1680 seinen Passionszyklus “Membra Jesu Nostri“ komponierte, hatte er sich als Komponist und Orgelvirtuose längst einen Namen gemacht. Heute ist Membra Jesu nostri patientis sanctissima (Die heiligsten Gliedmaßen unseres leidenden Jesu) ­ so der vollständige Titel der Komposition ­ sein wohl bedeutendstes Vokalwerk.

Es folgt der Tradition der Erbauungsmusik, die die individuelle Versenkung des Gläubigen im Leiden Jesu anstrebt. In sieben Einzelkantaten nach lateinischen Texten des Alten Testaments sowie des mittelalterlichen Passionshymnen­Zyklus „Rhytmica oratio“ des Zisterziensermönchs Arnulf von Löwen (1200 ­1250) werden die einzelnen Körperteile des am Kreuz hängenden Jesu Christi besungen. Der innige und fromme Tonfall der Musik, die zugleich durch ihre starke und meditative Expressivität besticht, repräsentiert dabei sowohl die kontemplative Schmerzversenkung als auch das sehnsüchtige Hoffen auf Erlösung.

Inspiriert durch die Musik schuf der Leipziger Maler Heiko Mattausch einen siebenteiligen Bilderzyklus, der der Chronologie des Werkes folgt. Es sind Kabinettstücke, zurückhaltend in der Größe. Die Farbigkeit bleibt dem meditativen Charakter der Musik treu.

MIDSOMMAR

Schwedische Chormusik

Leitung: Guido Mattausch

(Bild: A National AcrobatCreative Commons Attribution 2.0 License)

Das Mittsommerfest zur Sommersonnenwende ist in Schweden nach Weihnachten das zweitbedeutendste Fest und wird jedes Jahr am Wochenende zwischen dem 20. und 26. Juni gemeinsam mit Verwandten, Freunden und Nachbarn gefeiert. Am Midsommarafton (Freitagabend vor dem Fest) wird die mit Blumen und Laub geschmückte Majstången (ähnlich unserem Maibaum) aufgestellt, die den zentralen Treffpunkt markiert und um die herum die Menschen dann am Midsommardag in traditioneller Kleidung (weiße oder geblümte Kleider und Trachten, Kränze aus Blumen und Birkenzweigen) ausgelassen feiern. Dabei wird nicht nur reichlich gegessen und getrunken, sondern es werden gemeinsam gesellige Kreis- und Spieltänze getanzt und beliebte Volkslieder gesungen.

 

Via crucis

Franz Liszt (1811-1886)

Die 14 Stationen des Kreuzwegs für Soli und gemischten Chor mit Begleitung der Orgel Mit „Via Crucis“ gestaltet Liszt eine Kreuzwegandacht mit 14 Stationen musikalisch aus. Das 1878/79 entstandene Spätwerk des Komponisten ist der zu absoluter Einfachheit komprimierte Ausdruck der unfassbaren Geschehnisse der Kreuzigung Jesu.

Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Vertonung berühmter Dichter.

2011 konnten wir mit unserem Programm zu Wilhelm Busch einen kleinen Höhepunkt unserer Arbeit setzen.

25 engagierte Chormitglieder bilden heute das Leipziger ensemble avelarte. Die Sängerinnen und Sänger im Alter zwischen 20 und 65 Jahren teilen die Begeisterung für Musik und das Bestreben sich ein breit gefächertes Musikrepertoire in hoher Qualität anzueignen sowie Gehör und Gesangstechnik stetig zu verbessern.

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